Bauanleitung für eine Zeitmaschine !
Science Fiction

1) Stellen Sie ein Wurmloch her (indem Sie ein im Quantenschaum vorhandenes Wurmloch inflationär vergrössern oder durch Krümmung der Raumzeit ein ganz neues schaffen)

2) Stabilisieren Sie das Wurmloch (indem Die mit Hilfe exotischen Materials oder eines Kosmischen Strings offen halten)

3) Laden Sie eine der Oeffnungen des Wurmlochs elektrisch auf (so dass sie sich mit hilfe eines elektrischen Feldes bewegan lässt) und laden Sie sie in eine Rakete

4) Führen Sie einen Zeitunterschied zwischen den beiden oeffnungen herbei (indem Sie mit einer der Oeffnungen fast mit Lichtgeschwindigkeit wegfliegen)

5) Wandeln Sie das Wurmloch in eine Zeitmaschine um (indem Sie die Oeffnungen wieder näher zusammenbringen)

blindzeile

blindsatz

Hubble blickt in die Kinderstube des Universums
Suche nach den ersten Galaxien
Science Fiction

Spe. Astronomen vom Space Science Institute in Baltimore haben mit dem Hubble-Teleskop den bisher tiefsten Blick in unser Universum geworfen. Das Hubble Ultra Deep Field, so der Name des resultierenden Porträts, wurde am Dienstag an einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit vorgestellt. Es zeigt annähernd 10 000 Galaxien aus verschiedenen Entwicklungsstadien des Universums. Darunter befinden sich etwa 100 Galaxien, die sich durch ihre Grösse und Form von den übrigen abheben. Diese Objekte dürften zu den ältesten jemals beobachteten Sternsystemen gehören. Man schätzt, dass sie existiert hatten, als das Universum zwischen 400 und 800 Millionen Jahre alt war. Nachfolgende Untersuchungen sollen nun helfen, ihr genaues Alter zu bestimmen. Als Rekordhalter gilt derzeit die Galaxie Abell 1835 IR 1916, die 470 Millionen Jahre nach dem Urknall existiert hatte. Ihre Entdeckung wurde, wie berichtet, erst vor kurzem von Astronomen aus Frankreich und der Schweiz bekannt gegeben.

Die nun abgebildeten Galaxien leuchten so schwach, dass sie mit bodengestützten Teleskopen nicht auszumachen sind. Von der Erde aus betrachtet scheint der ins Visier genommene Himmelsausschnitt, der sich nur über einen Zehntel des Monddurchmessers erstreckt, deshalb so gut wie leer zu sein. Auch mit dem Hubble-Teleskop mussten erhebliche Anstrengungen unternommen werden, um in diesem Ausschnitt Galaxien zu entdecken. Zwischen dem 24. September 2003 und dem 16. Januar 2004 wurde der winzige Fleck 800-mal belichtet. Insgesamt betrug die Belichtungszeit 11,3 Tage. Das Hubble Ultra Deep Field dürfte Astronomen noch eine ganze Weile beschäftigen. Sie erhoffen sich von diesem Porträt neue Erkenntnisse über jene Epoche, in der sich die ersten Galaxien gebildet haben.

Neue Zürcher Zeitung